PETER HÜBNER • DER WISSENSCHAFTLER – Zu Besuch beim Kosmischen Gesetz
Der Sternenrichter
„Das höchste Gut
ist die Harmonie der Seele
mit sich selbst.“ Seneca
„Dieser höchste Richter der Schöpfung wacht über die Wunderkräfte des kosmischen Lebenshauches“, erklärt ein Nachbar dem Kosmischbewußten.
„Deshalb zielt sein Urteil immer nur darauf, daß der unsterbliche Lebensatem im Menschen die natürliche Herrschaft führt.
Der hohe Beamte muß das Einfließen des kosmischen Lebenshauches in die verschiedenen Erkenntnisorgane fördern.
Besonders wacht dieser hohe Richter darüber, daß die kosmischen Winde tief in den menschlichen Intellekt eindringen und diesem Übermacht verleihen, so daß er die Kräfte von Gefühl und Verstand harmonisch zu koordinieren vermag ohne daß sich Gefühl oder Verstand irgendwie eingeengt empfinden würden; denn ihrer Natur nach streben Gefühl und Verstand ja auseinander: das Gefühl strebt mit seinen erwärmenden Kräften zur Einheit hin, und der kühlende Verstand bewegt sich dementgegen unermüdlich in Richtung der Vielfalt des Lebens.
Nur durch ein höchst harmonisches Beherrschen aller Naturgesetze kann der Mensch persönliche und gesellschaftliche Freiheit verwirklichen und dem bindenden Einfluß seiner Schicksalsmächte entgehen.
Dieser erste hohe Richter wird auch der Sternenrichter‘ genannt, denn durch sein allintegrierendes Urteil trägt er kraft der Naturgesetze die Harmonie selbst in die Welt.
So vermittelt er den Lebewesen die Erfahrung der Unvergänglichkeit ihrer Existenz. Außerdem koordiniert er alle voneinander abweichenden Urteile seiner Amtskollegen.
„In deiner Brust
sind deines
Schicksals Sterne!“ Schiller
Siehst du, wie dieser höchste Richter einen goldenen Speer mit dem Zeichen der Sterne emporhebt?
Es ist das Zeichen unseres Ahnherrn und Gesetzesvaters Odin, auf dessen Weisheit er sich in seinem Urteil stützt.
Zusammen mit diesem höchsten Richter walten zwei andere so als wären sie ein Teil seiner selbst.